Pressebericht vom 31.12.2003

(BZ) Raten nach der Uni

"Jetz studieren, später zahlen." So bringen Freiburgs Junge Liberale ihre Meinung zum Thema Studiengebühren auf den Punkt. Die so genannten "Julis" haben Mitte Dezember mit einer Aktion in der Innenstadt auf das Modell der nachgelagerten Studiengebühren aufmerksam gemacht und erklären in einer Pressemitteilung, was es damit auf sich hat. Studenten sollen sich nach Abschluss ihres Studiums an den Kosten ihrer Ausbildung beteiligen. Diese Gebühren müssten nach Auffassung des FDP-Nachwuchses in Raten abbezahlt werden und direkt den Universitäten zufließen. Nach Einschätzung von Nils Meppen, dem Kreisvorsitzenden der Jungliberalenm zeigten Studenten "eine prinzipielle Bereitschaft" zur Zahlung nachgelagerter Studiengebühren. Er fordert zudem eine "ehrliche Diskussion" über Kosten der Bildung und ihre Finanzierung: Mit einer engstirnigen Ablehnungshaltung und einem Beharren auf Privilegien, wie es etwa der U-Asta praktiziere, sei niemandem geholfen, heißt es in der Pressenotiz.